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Schatzkammer im Süden Griechenlands: Die Peloponnes

Schatzkammer im Süden Griechenlands: Die Highlights der Peloponnes

Sonnenbaden, Schwimmen und Ausflüge in die kontrastreiche Landschaft – auf der griechischen Halbinsel Peloponnes erwartet dich ein vielseitiger Urlaub. Die Peloponnes ist nicht nur für ihre Naturkulisse bekannt, sondern auch für die berühmte Kalamata-Olive (oder auch Kalamon-Olive). Was die bekannteste griechische Olivensorte mit meiner Reiseempfehlung zu tun hat, liest du in meinem Bericht zu den Highlights der Peloponnes.

Zwischen Karibikstränden, Oliven und Wassersport-Hotspots

Tatsächlich war die Kalamata-Olive für meinen Erstkontakt mit der Peloponnes verantwortlich. Ich hatte Salat in einem griechischen Restaurant gegessen und wollte unbedingt wissen, woher diese köstlichen Oliven darin kommen. Der Kellner erzählte mir daraufhin von der Peloponnes und schon war ich Feuer und Flamme.

Im Sommer ging es dann für zehn Tage auf die Halbinsel – von Arkadien in der Mitte bis zur Westpeloponnes und der auf einem gewaltigen Felsen thronende Kleinstadt Monemvasia im Südosten.

Natürlich habe ich bei der Reiseplanung recherchiert, wo es am schönsten auf der Peloponnes ist – und bin dabei auf ganz viele Orte und Regionen gestoßen. Landschaftlich besteht auf der Halbinsel ein scharfer Kontrast zwischen den schönen Stränden und Buchten, den Gebirgszügen, fruchtbaren Tälern und zerklüfteten Felsküsten. Die bunte Vielfalt sorgt für imposante Eindrücke. Man weiß bei der Autofahrt über die Insel nie so ganz, was nach den nächsten 100 Metern landschaftlich geboten ist – alles ist möglich! Und alleine das ist für mich ein Highlight der Peloponnes.

Wer mit der Familie nach HotSpots zum Planschen sucht, ist hier überall richtig: Die Küste der Peloponnes bietet Badeurlaubern und Wassersportlern Top-Bedingungen! Hier reihen sich traumhafte Sandstrände und Buchten mit türkisblauem Wasser aneinander. Im Norden sind bei den Einheimischen vor allem die kleinen Küstenorte zwischen Patras und Korinth sehr beliebt. Diese haben uns auch sehr gut gefallen – sie sind urig und charmant. Zu den schönsten Plätzen gehört hier auch die Insel Elafonisos, die nur einen Steinwurf vom Festland entfernt ist. Auf dem winzigen Eiland empfangen dich Simos Beach und Kato Nisi Beach mit türkis leuchtendem Wasser und hellem Sand – Karibikfeeling pur!

An der Westküste gehören einladende Sandstrände ebenfalls zu den Highlights der Peloponnes. Zum Beispiel bei Arkoudi, Skafidia und südlich von Pyrgos. In Messenien, dem südlichen Teil der Peloponnes, zählen Voidokilia Beach und die Strände bei Kardamili und Porto Cheli zu den Top-Adressen. Wassersportfans – ob Anfänger oder Profi – können aus einem breiten Angebot an Kursen für Surfen, Segeln oder Kitesurfen wählen.

Peloponnes im Winter: Weiße Pracht auf den Gipfeln, Pistenzauber im Tal

Skifahren in Griechenland? Ja! Tatsächlich ist die Peloponnes im Winter ebenfalls ein lohnendes Reiseziel. Hier kommen Schneeschuhwanderer und Wintersportler voll auf ihre Kosten. So stehen im größten Skigebiet Ostrakina/Mainalon von Dezember bis März knapp sechs Kilometer Piste und vier Lifte zur Verfügung. Selbst Anfang Mai, wenn die Badesaison an den Küsten beginnt, sind viele Gipfel noch von einer schneeweißen Pracht bedeckt.

Pittoreske Küstenorte wie Korinth und Argos laden ein, durch die engen Gassen zu schlendern und am Hafen Rast zu machen. Dabei kannst du den schaukelnden Fischerbooten zusehen und die authentische Atmosphäre genießen. Aber auch die Kirchen und Klöster zählen zu den Highlights der Peloponnes. Sie gewähren historische Einblicke authentisch und ungefiltert. Zum Bummeln und Shoppen lohnt sich auch ein Abstecher nach Patras, der größten Stadt im Norden, und Kalamáta, dem Geschäftszentrum des Südens.

Peloponnes: Olympias Geburtsstätte in Griechenland

Die Peloponnes ist eine wahre Schatzkammer für historische Örtlichkeiten. Hier findest du die Ausgrabungsstätten von Nemea, die römischen Thermen, den majestätischen Zeustempel und die antiken Sportstätten von Olympia, wo einst die Olympischen Spiele der Antike stattfanden. Auch der Mykenische Palast von Tiryns, das Theater von Epidaurus sowie die legendären Städte Korinth und Sparta sind von großer historischer Bedeutung. Die Liste lässt sich noch lange fortsetzen…

Tatsächlich gibt es aber auch in der jüngeren Geschichte ein Bauwerk, das heraussticht und mich und meine Tochter mit offenem Mund zurückgelassen hat: die Rio-Andirrio-Brücke. Das futuristische Bauwerk wurde 2004 fertig gestellt. Mit einer Länge von 2.883 Metern zählt sie zu den längsten Schrägseilbrücken der Welt. Sie spannt sich über den Golf von Korinth und verbindet die Peloponnes mit dem griechischen Festland.

Die Rio-Andirrio-Brücke ist ein Highlight der Peloponnes und für mich daher ein gutes Beispiel für die vielen positive Eindrücke, die ich während unseres Familienurlaubs auf der Halbinsel gesammelt habe. Für mich ist die Peloponnes ein Ort, an dem Natur, Geschichte und Kultur perfekt miteinander verschmelzen.

ALLE BEITRÄGE VON ALLTOURS-BLOGGERIN JULIA

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