Eat, Pray, Love: Relax-Oase Bali

Eat, Pray, Love: Relax-Oase Bali

Es ist 5.30 Uhr, als die ersten Sonnenstrahlen in der Ferne über dem Mount Agung zu erkennen sind. Der Himmel zeigt ein unglaubliches Farbspektakel von Gelb über Orange bis Rot, von Pink über Violett bis Blau. Langsam lässt sich am Horizont die Insel Lombok ausmachen, als die Sonne über Bali aufgeht. Ich atme tief ein und versuche, alles an diesem Moment aufzunehmen – dieser Moment nach dem schweißtreibenden Aufstieg auf den Mount Batur, an dem ich wirklich in Bali angekommen und vollkommen entspannt bin. Körperlich erschöpft, aber geistig so erholt wie lange nicht mehr begreife ich den Hype um die indonesische Insel erst so richtig. Bali ist viel mehr als Strand, Yoga und Reisterrassen. Auf Bali findet jeder, was er gerade braucht – sofern man sich darauf einlässt, zu entschleunigen und die Schönheit der Insel zu entdecken.

Paradies für erholungshungrige Entdecker – auch zur Nebensaison

Zugegeben: Neben der Tatsache, dass Bali für mich als alleinreisende Frau eines der sorgloseren Fernreiseziele ist, waren es vor allem beeindruckende Instagram-Fotos, die mich auf den Geschmack gebracht hatten. Für diese Bilderbuchstrände und -landschaften gepaart mit jeder Menge Sicherheit nimmt man auch die langen Flugzeigen in Kauf. Und auch die auslaufende Regenzeit konnte mich nicht von meinen Plänen abbringen, den März auf Bali zu verbringen. Würde ich es wieder tun? Auf jeden Fall! Der (seltene) Regen war weitaus weniger problematisch, als die dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit – im Gegenzug bietet die Nebensaison allerdings weniger Touristen, günstigere Preise und dadurch auch jede Menge Spontaneität.

So musste ich wenig im Vorfeld planen und konnte ohne lange Vorlaufzeiten vor Ort entscheiden, was ich unternehmen möchte. Die Route samt Unterkünften stand bereits fest, in der Ausgestaltung war ich allerdings flexibel und konnte in den Tag hineinleben und auf meine Bedürfnisse hören – entspannen, wenn ich Erholung brauchte, und aktiv sein, wenn die Abenteuerlust erwachte. Selten konnte ich so sehr auf meine innere Stimme hören und noch niemals kam ich so tiefenerholt aus dem Urlaub zurück.

Meditieren inmitten von Reisfeldern | alltours Reiseblog
Ausblick vom Vulkan Batur | alltours Reiseblog

Die Facetten Balis: Auf die Route kommt es an

Vulkane besteigen, mit Mantarochen schnorcheln, durch die Brandung in den Sonnenuntergang reiten, tauchen oder surfen lernen, die balinesische Spiritualität beim Yoga entdecken, die hinduistische Kultur kennenlernen, von Wasserfällen springen oder die Seele an den unzähligen Sandstränden baumeln lassen: Ein Urlaub auf Bali kann unglaublich facettenreich sein und hält für jeden Reisetyp etwas bereit. Natürlich kommt es dabei vor allem auf die Route an. Wichtig ist, sich im Vorfeld darüber im Klaren zu sein, was man unbedingt erleben möchte. Meine Rundreise brachte mich von Canggu über Ubud auf die Gili-Inseln und schließlich über Kuta nach Hause. Rückblickend kann ich jedem Bali-Urlauber empfehlen, mindestens Ubud und eine Destination am Meer zu besuchen und einen Bogen um die Partymeile Kuta zu machen.

Ubud ist die künstlerische Hochburg Balis und ein wunderbarer Ausgangspunkt für die Reise – hier findet man Traditionen, Kunsthandwerk, Yoga und jede Menge Aktivitäten, bei denen jeder Urlauber auf seine Kosten kommt. Mindestens 4 Tage sollte man in Ubud einplanen: am ersten Tag die Stadt und den Markt erkunden, am zweiten Tag den Mount Batur besteigen (absolutes Highlight!) und sich zurück in Ubud eine Ganzkörpermassage sowie eine Yogastunde gönnen, am dritten Tag einen Kuchkurs buchen und am vierten Tag die Reisfelder und Wasserfälle in der Umgebung entdecken. Nirgends war übrigens das Essen so lecker wie hier – in Ubud kann man nicht zuletzt deshalb problemlos eine ganze Woche verbringen, bevor es einen ans Meer zieht.

Traditionelles Essen auf Bali | alltours Reiseblog
Hoch hinaus am Mount Batur | alltours Reiseblog

Bilderbuchstrände und beeindruckende Unterwasserwelt

Nach den Erkundungstouren im Inland kann der Entspannungsurlaub beginnen. Weiße und im Osten Balis sogar schwarze Sandstrände laden rund um die ganze Insel zum Relaxen ein. Wer es besonders ruhig mag, sollte ein Hotel buchen, das nicht zu nah an den Häfen liegt. Viele Hotels bieten Tauch- und Surfkurse sowie Schnorchel-Ausflüge und Ausritte an, haben ein Wellness-Angebot, Yoga-Kurse und vieles mehr. Es lohnt sich, diese Aktivitäten in Anspruch zu nehmen – ganz egal, ob man lieber die beeindruckende Unterwasserwelt erkunden, sich bei einer traditionell balinesischen Massage lockern lassen oder den Tag mit einem Sonnengruß beginnen möchte.

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